Erziehung von kleinen Hunden

Erziehung von kleinen Hunden

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Hast du dich auch schon gefragt, warum kleinen Hunden in der Öffentlichkeit oft ein bestimmtes Etikett angeheftet wird? Es scheint, als würden sie manchmal als „schlechter erzogen“ wahrgenommen als ihre großen Artgenossen. Bei der bellerei glauben wir fest daran, dass jede Fellnase die beste Chance auf eine glückliche und ausgeglichene Kindheit verdient – unabhängig von ihrer Größe.

Heute nehmen wir dich mit auf eine Reise, um gängige Mythen zu entlarven und dir zu zeigen, wie du die Erziehung deines kleinen Vierbeiners optimal gestalten kannst. Wir beleuchten die besonderen Bedürfnisse kleiner Rassen und geben dir praktische Tipps an die Pfote, wie du Vertrauen aufbaust und eine wunderbare Bindung zu deinem kleinen Seelenhund stärkst. Mach dich bereit, die Welt deines kleinen Lieblings mit neuen Augen zu sehen!

Warum kleine Hunde oft anders wahrgenommen werden

Die öffentliche Meinung kann manchmal irreführend sein, besonders wenn es um unsere kleinen Fellnasen geht. Beobachtest du auch, dass die Gesellschaft kleine Hunde oft anders beurteilt? Viele Menschen haben die Ansicht, dass kleine Hunde schlechter erzogen sind als große oder massige Hunde. Diese Wahrnehmung ist leider weit verbreitet und hat ihre Wurzeln in mehreren Faktoren.

Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der aktuellen Gesetzeslage: Während für große oder massige Hunde in vielen Regionen obligatorische Ausbildungskurse vorgeschrieben sind, entfallen diese Pflichten oft für kleine Rassen. Das führt dazu, dass viele Halter:innen kleiner Hunde schlichtweg keine professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, weil sie es nicht müssen. Eine Umfrage des Kantons Zürich bestätigt diese These: Rund die Hälfte der Befragten (50%) ist der Meinung, dass kleine Hunde schlechter erzogen sind. Der Bericht deutet darauf hin, dass die fehlenden Pflichtkurse für kleine Rassen diese öffentliche Wahrnehmung beeinflussen.

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Offizielle Empfehlung

Die Umfrage im Kanton Zürich zeigt, dass die Hälfte der Befragten (50%) der Ansicht ist, dass kleine Hunde schlechter erzogen sind als große oder massige Hunde. Diese Wahrnehmung könnte darauf zurückzuführen sein, dass obligatorische Ausbildungskurse derzeit nur für große oder massige Hunde vorgeschrieben sind. Der Bericht deutet darauf hin, dass die Zunahme kleiner Hunde bei gleichzeitiger Abnahme großer Hunde diese öffentliche Wahrnehmung beeinflusst.


Kanton Zürich (Veterinäramt) • 2023


(Quelle: Kanton Zürich (Veterinäramt))

Hinzu kommt, dass die Anzahl kleiner Hunde in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, während große Rassen seltener werden. Diese Verschiebung in der Hundepopulation trägt ebenfalls dazu bei, das Bild vom „schlecht erzogenen“ Kleinspitz oder Chihuahua zu verfestigen. Für uns bei der bellerei ist klar: Es liegt nicht an der Größe, sondern immer an der Erziehung und dem Engagement der Halter:innen. Ein kleines Wesen braucht genauso viel Struktur, Führung und Liebe wie ein großes!

bellerei Skizze: Frau belohnt kleinen Hund bei der Erziehung.

Die größten Erziehungsfehler bei kleinen Hunden

Wer kennt es nicht? Der kleine Welpe zieht ein, ist einfach zum Verlieben und so putzig, dass man ihm kaum etwas abschlagen kann. Doch genau hier beginnt oft der Teufelskreis. Die größten Erziehungsfehler bei kleinen Hunden entspringen meist aus Liebe und Fürsorge, wirken sich aber leider kontraproduktiv aus.

Der häufigste Stolperstein ist die Vermenschlichung und der daraus resultierende Konsequenzmangel im Alltag. Wir tragen unsere kleinen Vierbeiner ständig, lassen sie auf dem Sofa betteln und drücken bei kleinen „Missetaten“ ein Auge zu. Dein Hund lernt dabei schnell: Regeln gelten für mich nicht wirklich. Er sieht sich als Rudelführer oder ist schlichtweg überfordert, weil ihm die nötige Orientierung fehlt.

Ein weiterer, oft unterschätzter Punkt ist die Unterschätzung von Aggression und Ängstlichkeit bei kleinen Rassen. Ein knurrender Mops oder ein schnappender Chihuahua wirken auf uns oft weniger bedrohlich als ein großer Hund und werden daher oft nicht ernst genommen. Dabei sind diese Verhaltensweisen ernstzunehmende Warnsignale. Eine Studie der University of Helsinki fand heraus, dass kleine Hunde anfälliger für aggressives Verhalten sein können, oft beeinflusst durch Ängstlichkeit und Rassegenetik.

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Wissenschaftliche Studie

Die Studie ergab, dass kleine Hunde anfälliger für aggressives Verhalten waren als große oder mittelgroße Hunde. Faktoren wie Ängstlichkeit und Rassegenetik beeinflussen aggressives Verhalten signifikant. Die Forschung unterstreicht die Bedeutung des Verständnisses rassespezifischer Bedürfnisse und der Rolle des Besitzerverhaltens bei der Prävention von Aggression, was indirekt auf Erziehungsfehler oder mangelhaftes Management hinweisen kann.


University of Helsinki • 2021


(Quelle: University of Helsinki)

Ignorieren wir diese Signale oder belächeln sie, verstärken wir ungewollt das Problem. Bei der bellerei findest du Produkte, die dir helfen können, Sicherheit und Komfort zu bieten, wie unser Gepolstertes Hundegeschirr, das deinem Hund optimalen Halt ohne Druck bietet und ihm so zu mehr Selbstsicherheit verhilft.

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Die fehlende oder inkonsequente Sozialisierung ist ebenfalls ein großer Fehler. Aus Sorge um ihre „Zerbrechlichkeit“ werden kleine Hunde oft nicht ausreichend mit verschiedenen Menschen, Hunden, Geräuschen und Umgebungen vertraut gemacht. Das Ergebnis sind unsichere, ängstliche oder übermäßig reaktive Hunde, die sich in unbekannten Situationen unwohl fühlen. Eine gute Sozialisierung ist für kleine Hunde genauso entscheidend wie für große!

Schließlich führt dies oft zu einem mangelhaften Management von Verhaltensproblemen. Ob es das Leineziehen, übermäßiges Bellen oder kleinere Unsauberkeiten sind – bei kleinen Hunden wird oft schneller nachgegeben oder das Problem nicht konsequent angegangen. Die Folge: Das unerwünschte Verhalten festigt sich und wird zu einer echten Belastung für Hund und Halter:in. Eine Schleppleine kann hier ein effektives Trainingsinstrument sein, um in sicherer Umgebung an Rückruf und Leinenführigkeit zu arbeiten und so Verhaltensproblemen vorzubeugen.

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Mythen vs. Realität in der Erziehung kleiner Hunde
Mythos Die Realität (Wissenschaftliche Erkenntnis) bellerei Empfehlung
Kleine Hunde brauchen weniger Erziehung. Die Umfrage im Kanton Zürich zeigt, dass die Hälfte der Befragten (50%) der Ansicht ist, dass kleine Hunde schlechter erzogen sind, möglicherweise aufgrund fehlender obligatorischer Kurse für sie. (Quelle 0) Konsequente, positive Erziehung ist für alle Hunde essentiell, unabhängig von der Größe. Nehmen Sie die Erziehung Ihres kleinen Hundes ernst.
Kleine Hunde können nicht aggressiv sein oder sind harmlos. Studien der University of Helsinki zeigen, dass kleine Hunde anfälliger für aggressives Verhalten sind, beeinflusst durch Ängstlichkeit und Rassegenetik. Die öffentliche Meinung unterschätzt oft die Aggression kleiner Rassen. (Quelle 1, 2) Nehmen Sie jedes Anzeichen von Aggression oder Angst ernst. Frühzeitiges Management und gegebenenfalls professionelle Unterstützung sind entscheidend.
Man kann kleine Hunde vermenschlichen, das schadet nicht. Vermenschlichung kann zu inkonsistentem Verhalten und der Missachtung arteigener Bedürfnisse führen, was die Erziehung erschwert und Verhaltensprobleme begünstigt. Behandeln Sie Ihren Hund als Hund mit seinen arteigenen Bedürfnissen und Grenzen. Liebe bedeutet auch klare Regeln und Strukturen.

Besondere Herausforderungen und Bedürfnisse kleiner Rassen

Kleine Hunde sind nicht einfach nur kleinere Ausgaben ihrer großen Verwandten. Sie haben ganz eigene, oft spezifische Bedürfnisse und Anfälligkeiten, die wir als Halter:innen kennen und berücksichtigen sollten, um sie optimal zu fördern.

Die körperliche Anfälligkeit und Sensibilität ist eine ihrer größten Besonderheiten. Ein kleiner Ruck an der Leine kann bei einem Chihuahua ganz andere Auswirkungen haben als bei einem Labrador. Auch Stürze oder Stöße können für sie weitreichendere Folgen haben. Daher ist es besonders wichtig, auf hochwertiges Equipment zu achten, das ihren kleinen Körperbau schont. Ein gut sitzendes, ergonomisches Hundegeschirr von der bellerei ist hier unerlässlich, um Druckpunkte zu vermeiden und deinem Hund größtmögliche Bewegungsfreiheit und Komfort zu gewährleisten.

Kleine Hunde können zudem eine erhöhte Anfälligkeit für Überreaktionen auf Umweltreize zeigen. Was für einen großen Hund ein leichtes Geräusch ist, kann für einen kleinen eine bedrohliche Lärmkulisse sein. Von oben herab betrachtet zu werden, ständig von größeren Hunden überrannt zu werden oder in Menschenmengen zu verschwinden, kann schnell zu Stress und Angst führen. Dies äußert sich dann oft in Bellen, Zittern oder Rückzug. Ein CBD Öl kann in solchen Situationen beruhigend wirken und deinem Vierbeiner helfen, gelassener zu bleiben und seine Umwelt besser zu verarbeiten.

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Jede Rasse bringt rassespezifische Ängste und Temperamenteinflüsse mit sich. Terrier sind bekannt für ihren starken Willen, Chihuahuas für ihre Sensibilität. Es ist essenziell, sich über die Eigenheiten der eigenen Rasse zu informieren, um die Bedürfnisse des Hundes besser zu verstehen und entsprechende Trainingsansätze zu wählen. Was für einen Windhund passt, ist für einen Mops vielleicht völlig ungeeignet. Nimm dir die Zeit, die Persönlichkeit deines kleinen Lieblings kennenzulernen.

Und ja, auch die Unterschätzung der Aggressionspotenziale kleiner Hunde ist ein wichtiges Thema. Ein knurrender Zwergspitz wird oft weniger ernst genommen als ein knurrender Schäferhund. Doch die Ursachen für Aggression – sei es Angst, Unsicherheit oder Schmerz – sind die gleichen, unabhängig von der Größe. Nehmen wir diese Signale nicht ernst, kann dies zu einer gefährlichen Eskalation führen. Ein klares Management und ein ruhiges, konsequentes Training sind hier das A und O, um solche Situationen zu vermeiden.

Infografik: Typische Erziehungsfehler kleiner Hunde und ihre Lösungen.

Effektive Trainingsansätze für kleine Hunde

Nachdem wir die Herausforderungen beleuchtet haben, tauchen wir ein in die Welt der Lösungen! Effektives Training für kleine Hunde unterscheidet sich im Kern nicht von dem für große, aber die Herangehensweise sollte stets an ihre Größe und Sensibilität angepasst sein. Bei der bellerei setzen wir auf Empathie und positive Methoden.

Der wichtigste Grundsatz ist der Fokus auf positive Verstärkung und kleinschrittiges Training. Belohne jedes gewünschte Verhalten deines Vierbeiners ausgiebig – sei es mit Lob, Leckerlis oder einem begeisterten Spiel. Vermeide Bestrafung, da sie Ängste schürt und das Vertrauen untergräbt. Teile komplexe Übungen in winzige, leicht verdauliche Schritte auf und feiere jeden noch so kleinen Erfolg. So bleibt dein Hund motiviert und versteht mit Freude, was du von ihm möchtest.

Schaffe sichere und reizarme Trainingsumgebungen, besonders zu Beginn. Ein überfüllter Hundepark ist für einen kleinen, noch unsicheren Hund eine totale Reizüberflutung. Beginne das Training im eigenen Garten, in einer ruhigen Ecke oder in Innenräumen. Erst wenn dein Hund in dieser vertrauten Umgebung souverän ist, erhöhe langsam den Schwierigkeitsgrad der Ablenkungen. Eine Schleppleine von 5 Metern ist hier Gold wert, um deinem Hund Freiraum zum Erkunden zu geben, während du die Kontrolle behältst und ihn aus potenziell brenzligen Situationen sicher zurückrufen kannst.

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5 Meter Radius für mehr Kontrolle beim Spaziergang. Perfekt als Übergang zur Freilaufleine oder in wildreichen Gebieten.

Lerne, die Körpersprache deiner kleinen Fellnase zu deuten. Kleine Hunde zeigen oft subtilere Signale von Stress, Angst oder Unwohlsein. Ein schneller Blickkontakt, ein leichtes Lippenlecken, das Wegdrehen des Kopfes – all das sind wichtige Informationen, die wir verstehen sollten, um rechtzeitig reagieren zu können. Je besser du deinen Hund liest, desto effektiver könnt ihr kommunizieren und Missverständnisse vermeiden.

Eine frühzeitige und bewusste Sozialisierung ist das A und O. Konfrontiere deinen Welpen oder Junghund behutsam mit verschiedenen Menschen, freundlichen Hunden (die seine Größe respektieren!), Geräuschen und Umgebungen. Achte darauf, dass diese Erfahrungen immer positiv sind. Qualität vor Quantität! Lieber wenige, aber gute Begegnungen, als viele schlechte, die unnötige Ängste schüren können.

Hier sind ein paar schnelle Tipps für dein Training:

  • Kurze Trainingseinheiten: Kleine Hunde haben oft eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne. Halte das Training kurz (5-10 Minuten) und spielerisch.
  • Deine Haltung: Gehe in die Hocke, um auf Augenhöhe mit deinem Hund zu sein. Das wirkt weniger bedrohlich und stärkt die Bindung.
  • Sicherheit zuerst: Sorge dafür, dass dein kleiner Hund vor groben Spielweisen größerer Artgenossen oder unaufmerksamen Menschen geschützt ist.
  • Konsequenz ist Liebe: Auch wenn es niedlich ist – bleibe bei deinen Regeln. Was heute nicht erlaubt ist, ist es morgen auch nicht. Das gibt Sicherheit.

Stärkung der Bindung und Aufbau von Vertrauen

Eine starke Bindung und tiefes Vertrauen sind das Fundament jeder erfolgreichen Hundeerziehung und der Schlüssel zu einem glücklichen Zusammenleben. Gerade bei kleinen Hunden, die oft sensibler auf ihre Umwelt reagieren, ist diese Verbindung von unschätzbarem Wert. Doch wie bauen wir diese auf und festigen sie täglich?

Investiere in regelmäßige gemeinsame Erlebnisse und Quality Time. Ob es ausgedehnte Spaziergänge in der Natur sind (ja, auch kleine Hunde lieben Abenteuer!), gemeinsame Kuscheleinheiten auf dem Sofa oder kurze Spielsequenzen im Garten – diese Momente stärken eure Verbindung ungemein. Dein Hund lernt, dass du sein Fels in der Brandung bist, der ihm Sicherheit und Freude schenkt.

Geduld, Verständnis und liebevolle Konsequenz sind deine wichtigsten Werkzeuge. Es wird Tage geben, an denen das Training frustrierend ist oder dein Hund scheinbar alles vergessen hat. Bleibe ruhig, atme tief durch und erinnere dich daran, dass dein Hund immer sein Bestes gibt. Konsequenz bedeutet nicht Härte, sondern Verlässlichkeit. Dein Hund muss wissen, woran er bei dir ist und dass deine Regeln fair und beständig sind.

Sorge für artgerechte Auslastung und mentale Stimulation. Auch kleine Hunde brauchen mehr als nur Gassi gehen. Suchspiele, kleine Tricks, Futterbeutel-Arbeit oder Intelligenzspielzeuge fordern den Kopf und halten deine Fellnase zufrieden und ausgeglichen. Ein ausgelasteter und mental geforderter Hund ist ein glücklicher und oft auch entspannterer Hund, der weniger unerwünschte Verhaltensweisen zeigt.

Last but not least: Klare Kommunikation und Vorhersehbarkeit im Verhalten des Halters. Sei berechenbar! Dein Hund muss wissen, was auf ihn zukommt und was du von ihm erwartest. Klare Kommandos, eine einheitliche Körpersprache und eine ruhige, souveräne Ausstrahlung geben deinem kleinen Vierbeiner Sicherheit und Orientierung in einer oft überwältigenden Welt. Diese Vorhersehbarkeit ist ein Grundpfeiler des Vertrauens zwischen dir und deiner Schnüffelnase.

Kleine Hunde Erziehung: Begeisterter Terrier an bellerei Leine.

Fazit: Eine neue Perspektive für kleine Hundeseelen

Wir bei der bellerei sind zutiefst überzeugt: Kleine Hunde sind keine „Schoßhündchen“, die man nicht erziehen muss. Sie sind vollwertige Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen, die eine ebenso ernsthafte und liebevolle Erziehung verdienen wie ihre großen Artgenossen. Manchmal brauchen sie sogar ein besonders feines Gespür von uns Menschen, um sich in unserer Welt zurechtzufinden.

Indem wir uns bewusst machen, dass Vorurteile über kleine Hunde oft auf mangelndem Wissen oder Fehlern in der Erziehung basieren, können wir gemeinsam einen wichtigen Wandel herbeiführen. Eine verantwortungsvolle und an die rassespezifischen Besonderheiten angepasste Erziehung ist der Schlüssel zu einem glücklichen und ausgeglichenen Zusammenleben – für beide Seiten!

Langfristiger Erfolg stellt sich ein, wenn wir unsere kleinen Vierbeiner verstehen, ihnen klare Grenzen setzen, positive Verstärkung nutzen und eine tiefe Vertrauensbasis aufbauen. Deine Geduld, dein Verständnis und deine Liebe sind dabei die wichtigsten Zutaten, um aus deiner kleinen Fellnase einen souveränen und glücklichen Begleiter zu machen.

Du als Halter:in spielst die entscheidende Rolle für das Wohlergehen deines kleinen Hundes. Nimm diese Verantwortung an, informiere dich weiterhin und genieße die wunderbare, bereichernde Reise mit deinem einzigartigen Seelenhund.

High Five auf euch und eure kleinen Fellnasen! Euer bellerei Team.

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Häufige Fragen zu Erziehung von kleinen Hunden

Warum bellen kleine Hunde oft so viel?
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Als Hundeliebhaber wissen wir, dass jeder Hund einzigartig ist, aber kleine Hunde bellen tatsächlich oft aus verschiedenen Gründen etwas mehr. Manchmal ist es Nervosität oder Unsicherheit, die sie durch Bellen kompensieren. Andere Male ist es einfach Aufregung oder der Versuch, Aufmerksamkeit zu bekommen. Wichtig ist, die Ursache zu erkennen und darauf einzugehen. Positive Verstärkung und Training können helfen, das Bellen in den Griff zu bekommen. Denke daran, dass ausreichend Bewegung, mentale Stimulation und eine hochwertige Ernährung von bellerei (natürlich!) auch einen großen Unterschied machen können, um deinen kleinen Freund ausgeglichener zu machen.
Wie vermeide ich das „Small Dog Syndrome“?
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„Small Dog Syndrome“ beschreibt ein Verhalten, bei dem kleine Hunde dominant oder aggressiv auftreten, oft weil ihre Besitzer ihnen mehr durchgehen lassen. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, deinen kleinen Freund wie jeden anderen Hund zu behandeln. Setze klare Grenzen, sei konsequent in der Erziehung und vermeide es, ihn ständig zu verhätscheln. Sozialisiere ihn frühzeitig mit anderen Hunden und Menschen, um sein Selbstvertrauen zu stärken. Und denk dran: Konsequente, liebevolle Erziehung ist der Schlüssel zu einem ausgeglichenen und glücklichen kleinen Hund!
Welche besonderen Bedürfnisse haben kleine Hunde bei der Erziehung?
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Kleine Hunde haben oft einen schnelleren Stoffwechsel und kleinere Blasen, was bedeutet, dass sie öfter raus müssen. Außerdem sind sie anfälliger für Kälte, also ist warme Kleidung bei schlechtem Wetter wichtig. Beim Training solltest du darauf achten, dass die Übungen an ihre Größe angepasst sind. Belohne positives Verhalten mit gesunden, kleinen Leckerlis von bellerei – so bleibt dein kleiner Liebling motiviert und fit! Denke auch daran, dass ihre kleinen Körper empfindlicher sind, also sei besonders vorsichtig bei der Handhabung und beim Spielen.

Du kannst dir sicher sein, dass wir für diesen Artikel sehr sorgfältig recherchiert haben und uns immer bemühen, dir nur fundierte, korrekte Informationen zur Verfügung zu stellen. Aber dein Hund ist genauso individuell wie du und manchmal gibt’s keine Patentlösungen.

Wenn du dir also unsicher bist, ob alles was wir sagen für dich und deinen Hund wirklich optimal ist, dann bitten wir dich: Stell weitere Recherchen an, sprich mit deinem Tierarzt oder Hundetrainer und such nach individuellen Lösungen, die so besonders sind wie ihr.

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Autorin: Bianca Oriana Willen

Geschäftsführerin der Hundeschule Willenskraft und Akademie
Bianca Willen bildet seit über 10 Jahren erfolgreich Hundetrainer:innen aus und weiter – sowohl im Präsenzunterricht als auch in Onlinekursen. Ihr Schwerpunkt liegt auf praxisnaher, tierschutzkonformer Ausbildung mit Fokus auf Körpersprache, Beziehungsarbeit und nachhaltigem Lernaufbau.

Als zertifizierte Hundeernährungsberaterin verbindet sie Verhaltenskompetenz mit einem fundierten Verständnis für gesunde, bedarfsorientierte Ernährung. Sie ist zudem CBATI-KSA (Certified Behavior Adjustment Training Instructor – Knowledge and Skills Assessed) und Teil eines internationalen Netzwerks mit spezieller Expertise im Umgang mit ängstlichen und reaktiven Hunden.

Mit ihrer Akademie prägt sie die Hundeszene im deutschsprachigen Raum und steht für moderne, individuelle und liebevoll konsequente Hundeerziehung.

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