Hund hört nicht im Freilauf: 5 Ursachen & innovative Lösungen, die über den Rückruf hinausgehen

Hund hört nicht im Freilauf: 5 Ursachen & innovative Lösungen, die über den Rückruf hinausgehen

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Du stehst auf der Wiese, dein Hund erschnüffelt gerade das interessanteste Etwas der Welt und dein Ruf „Komm!“ verhallt ungehört im Wind? Klingt bekannt, oder? Der Freilauf ist für unsere Fellnasen ein Stück pure Lebensfreude, doch für uns Menschen oft eine Quelle großer Sorge und Frustration. Ein unzuverlässiger Rückruf oder das Gefühl, dass dein Vierbeiner in der Ferne „taub“ wird, trübt die schönsten Momente an der frischen Luft.

Dabei ist der Freilauf so unglaublich wichtig für das Wohlbefinden und die artegerechte Auslastung deines Hundes. Er fördert die körperliche Fitness, die mentale Stimulation und gibt ihm die Möglichkeit, seine Umwelt eigenständig zu erkunden – alles Aspekte, die für ein ausgeglichenes Hundeleben unerlässlich sind. Die gute Nachricht: Du bist nicht allein mit diesem Problem. Viele Hundehalter kennen dieses Gefühl der Hilflosigkeit, wenn der Seelenhund einfach „abtaucht“.

Wir nehmen dich an die Pfote und zeigen dir in diesem Artikel nicht nur, warum dein Hund im Freilauf manchmal nicht hört, sondern auch, wie du mit innovativen, liebevollen und wissenschaftlich fundierten Ansätzen euer Freilauf-Erlebnis revolutionieren kannst. Bereit für mehr Freiheit und Vertrauen?

5 überraschende Ursachen, warum dein Hund im Freilauf ‚taub‘ wird

Wenn dein Hund im Freilauf plötzlich so tut, als hätte er noch nie deinen Namen gehört, stecken oft mehr als nur böser Wille oder mangelnder Gehorsam dahinter. Lass uns gemeinsam hinter die Kulissen blicken und die wahren Gründe für dieses „taube“ Verhalten entdecken.

Ablenkung versus fehlende Motivation: Was wirklich hinter dem Ignorieren steckt

Oft denken wir, unser Hund sei einfach nur abgelenkt. Doch der Kern des Problems liegt tiefer: Es geht um Motivation. Wenn der Geruch eines Hasen, das Spiel mit einem anderen Hund oder die spannende Schnüffelspur einfach attraktiver ist als du und dein Rückruf, ist deine Motivation für deinen Hund schlichtweg zu gering. Er ist nicht bösartig, er priorisiert einfach, was für ihn gerade den größten „Gewinn“ verspricht.

Die ‚Teenager-Phase‘: Pubertät als Herausforderung für den Gehorsam

Genau wie bei uns Menschen durchleben Hunde eine Pubertät, die zwischen dem 6. und 24. Lebensmonat einsetzen kann. Hormone spielen verrückt, neu gewonnene „Unabhängigkeit“ und das Austesten von Grenzen stehen an der Tagesordnung. Was gestern noch einwandfrei klappte, wird heute ignoriert. Diese Phase ist anstrengend, aber normal und wichtig für die Entwicklung deines Hundes.

Emotionale Zustände des Halters: Wie unsere Gefühle den Hund beeinflussen können

Hunde sind Meister im Lesen unserer Stimmungen. Bist du gestresst, ängstlich oder frustriert, überträgt sich das auf deinen Hund. Er spürt deine Unsicherheit und ist möglicherweise weniger bereit, dir in einer reizvollen Umgebung zu vertrauen oder zu folgen. Dein emotionaler Zustand ist ein wichtiger, aber oft unterschätzter Faktor.

Missverständnisse in der Kommunikation und überhöhte Erwartungshaltung des Menschen

Manchmal sind es wir selbst, die die falschen Signale senden oder zu viel erwarten. Hat dein Hund wirklich gelernt, dass „Komm!“ immer bedeutet, sofort zu dir zu laufen – egal was gerade passiert? Oder hast du den Rückruf nur in reizarmen Umgebungen geübt und erwartest nun Perfektion unter Hochablenkung? Oft sind die Kommunikationssignale nicht klar genug oder die Erwartungen schlichtweg zu hoch.

Die Rolle der Bindung und Unsicherheit des Hundes in fremder Umgebung

Ein Hund, der sich in seiner Umgebung unsicher fühlt oder eine schwache Bindung zu seinem Menschen hat, wird im Freilauf eher seine eigenen Wege gehen. Er fühlt sich vielleicht nicht ausreichend geschützt oder verbunden, um in kritischen Momenten auf dich zu achten. Eine starke, vertrauensvolle Bindung ist der Grundstein für jeden sicheren Freilauf.

Freudiger Hund rennt im Freilauf auf Wiese, Mensch winkt, bellerei Logo.

Fundamente für sicheren Freilauf: Bindung, Vertrauen & wissenschaftliche Lerntheorien

Bevor wir über konkrete Techniken sprechen, ist es wichtig, das Fundament zu legen. Ein sicherer Freilauf basiert nicht auf Zwang, sondern auf einer tiefen Vertrauensbeziehung und dem Verständnis, wie Hunde lernen.

Stärkung der Mensch-Hund-Bindung als primäre Basis für Gehorsam und Sicherheit

Eine enge Bindung zwischen dir und deinem Hund ist der Schlüssel zu allem. Sie bedeutet, dass dein Hund dir vertraut, sich bei dir sicher fühlt und gerne Zeit mit dir verbringt. Diese Bindung stärkst du durch gemeinsame positive Erlebnisse, Spiel, Kuscheln, das Erfüllen seiner Bedürfnisse und eine verlässliche Führung. Ein Hund, der sich geliebt und verstanden fühlt, wird sich freiwillig an dir orientieren.

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Offizielle Empfehlung

Dieses umfassende Grundlagenwerk für Hundehalter im Kanton Zürich dient der Vorbereitung auf die theoretische Prüfung und fördert ein harmonisches Zusammenleben von Mensch, Hund und Gesellschaft. Es behandelt zentrale Themen wie die Sinne und Bedürfnisse des Hundes, seine Verhaltensentwicklung, Körpersprache, verschiedene Lernverhaltenstheorien (klassische und operante Konditionierung mit Fokus auf positive Verstärkung) sowie die Prävention und das Management von Verhaltensproblemen. Das Booklet betont wissenschaftlich fundierte Erziehungsmethoden und lehnt veraltete Dominanztheorien ab.


Kanton Zürich (Veterinäramt) • 2025


(Quelle: Kanton Zürich (Veterinäramt))

Die Macht der positiven Verstärkung: Warum Belohnung wirklich funktioniert und motiviert

Die moderne Hundeerziehung setzt auf positive Verstärkung – und das aus gutem Grund! Anstatt unerwünschtes Verhalten zu bestrafen, belohnen wir das gewünschte Verhalten. Das schafft Freude am Lernen, stärkt die Motivation und festigt die Bindung. Belohnungen können vielfältig sein: Leckerlis, Spielzeug, ein gemeinsames Zerrspiel oder einfach nur lobende Worte. Wichtig ist, dass die Belohnung für deinen Hund wertvoll ist und unmittelbar auf das gewünschte Verhalten folgt.

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Forschungsergebnis

Das Positionspapier des Deutschen Tierschutzbundes spricht sich für eine hundegerechte Erziehung aus, die auf wissenschaftlich fundierten Lerntheorien und positiver Verstärkung basiert. Es lehnt den Einsatz von strafbasierten Methoden wie Elektroreizgeräten oder Stachelhalsbändern strikt ab und unterstreicht die Wichtigkeit einer erfolgreichen Bindung zwischen Mensch und Hund. Veraltete Dominanztheorien werden als wissenschaftlich nicht haltbar kritisiert.


Deutscher Tierschutzbund e.V. • 2022


(Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.)

Missverständnisse über Dominanz: Warum veraltete Theorien schaden und wissenschaftlich nicht haltbar sind

Vergiss alles, was du über Dominanztheorien gehört hast! Die Vorstellung, du müsstest „der Chef“ sein und deinen Hund „unterwerfen“, ist längst widerlegt und schädlich für eure Beziehung. Studien zeigen, dass solche Ansätze Stress beim Hund verursachen, Ängste schüren und die Bindung massiv beeinträchtigen. Eine hundegerechte Erziehung basiert auf Kooperation, nicht auf Unterdrückung.

Aversive Methoden: Negative Auswirkungen auf Wohlbefinden, Cortisolwerte und Beziehung

Methoden, die Schmerz, Angst oder Einschüchterung nutzen – wie Leinenruck, Zwang oder harte Korrekturen – sind nicht nur ethisch fragwürdig, sondern auch kontraproduktiv. Sie führen zu erhöhten Cortisolwerten (Stresshormonen), schwächen das Vertrauen und können Verhaltensprobleme sogar verstärken. Dein Hund lernt dabei nur, dich zu fürchten oder zu meiden, anstatt dir zu vertrauen und gerne mitzuarbeiten.

Körpersprache lesen lernen: Die nonverbale Kommunikation deines Hundes verstehen

Hunde kommunizieren hauptsächlich über ihre Körpersprache. Wenn du lernst, die subtilen Signale deines Vierbeiners zu erkennen – sei es ein gesenkter Kopf, angelegte Ohren, ein wedelnder Schwanz oder ein angespannter Blick –, kannst du besser auf seine Bedürfnisse eingehen, Stressanzeichen frühzeitig erkennen und eure Kommunikation auf ein neues Level heben. Das schafft Verständnis und stärkt das Gefühl der Sicherheit.

Innovative Strategien für Freilauf-Gehorsam: Mehr als nur ‚Komm!‘

Der Rückruf ist wichtig, aber nicht die einzige Strategie für einen sicheren Freilauf. Lass uns über einen ganzheitlichen Ansatz sprechen, der über das einfache „Komm!“ hinausgeht.

Das Management der Umgebung: Sichere Zonen schaffen und Reize kontrolliert aufbauen

Starte immer in einer sicheren und reizarmen Umgebung, beispielsweise einem eingezäunten Garten oder einer ruhigen Wiese ohne andere Hunde. Erhöhe die Ablenkung schrittweise und kontrolliert. Beobachte deinen Hund genau: Wann ist er noch ansprechbar, wann überfordert ihn die Situation? Eine Schleppleine kann in der Übergangsphase ein wunderbares Hilfsmittel sein, um deinem Hund Freiheit zu geben und gleichzeitig die Kontrolle zu behalten, bevor der Freilauf ohne Leine klappt.

★ bellerei Empfehlung
Schleppleine 10 Meter

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10 Meter Freiheit für sicheres Training. Ideal für Rückruftraining und kontrollierten Freilauf. Robust und griffig.

Aufbau von Alternativverhalten: Ersatz für unerwünschtes Jagen oder Abdriften

Anstatt nur zu versuchen, unerwünschtes Verhalten zu unterbinden, biete deinem Hund eine attraktive Alternative an. Neigt er zum Jagen, wenn er Wildwitterung aufnimmt? Trainiere mit ihm ein „Alternativspiel“ (z.B. Ballwerfen in deine Richtung) oder einen „Super-Rückruf“, der ihm so viel Spaß macht, dass er das Jagderlebnis gerne dafür aufgibt. Hier geht es darum, die innere Motivation umzuleiten.

Der Not-Stopp: Ein lebensrettendes Signal, das über den Rückruf hinausgeht und sofort wirkt

Der Rückruf kann durch viele Faktoren beeinflusst werden. Für absolute Notsituationen empfiehlt sich ein Not-Stopp-Signal. Dies ist ein Kommando (z.B. „Hierher!“ oder ein Pfeifton), das nur in extremen Fällen eingesetzt und immer mit einer extrem hochwertigen Belohnung (z.B. ein Stück Wurst oder Käse) verknüpft wird. Der Not-Stopp muss absolut zuverlässig sein und darf niemals „verbrannt“ werden, indem man ihn im Alltag unnötig verwendet.

Arbeit an Impulskontrolle und Selbstbeherrschung des Hundes in reizvoller Umgebung

Ein Hund, der seine Impulse kontrollieren kann, ist im Freilauf ein sicherer Begleiter. Übungen zur Impulskontrolle sind Gold wert: Das Warten vor dem Fressnapf, das Ignorieren eines geworfenen Leckerlis, bis es freigegeben wird, oder das Aushalten von Reizen, ohne sofort zu reagieren. Baue diese Übungen spielerisch in den Alltag ein und steigere den Schwierigkeitsgrad langsam in ablenkungsreichen Umgebungen.

Spielerisches Training für mehr Aufmerksamkeit, Motivation und Freude an der Zusammenarbeit

Training sollte niemals langweilig sein! Integriere Spiele, die die Aufmerksamkeit und Motivation deines Hundes fördern. Suchspiele, bei denen er dich finden muss, Versteckspiele oder gemeinsame Zerrspiele stärken eure Bindung und machen dich zum spannendsten Mittelpunkt in jeder Umgebung. Wenn Training Spaß macht, wird dein Hund gerne mitmachen.

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Freilauf-Gehorsam: Ursachen und erste Schritte im Überblick
Ursache Typische Anzeichen Erster Lösungsansatz
Starke Ablenkung Reagiert nicht auf Ansprache, Nase am Boden, fokussiert auf Reiz Training in reizarmer Umgebung starten, Reize langsam steigern
Fehlende Motivation Ignoriert Belohnungen, zieht andere Aktivitäten vor Höherwertige Belohnungen nutzen (Futter, Spiel), Belohnung zeitnah nach gewünschtem Verhalten
Pubertät (‚Teenager-Phase‘) Plötzliche Ignoranz, scheinbares ‚Vergessen‘ von Gelerntem (Source 3) Geduld bewahren, Bindung stärken, Erwartungen anpassen, Rückruf festigen
Unsichere Bindung/Stress Ängstlich, überfordert, klammert oder meidet den Halter, erhöhte Cortisolwerte (Source 2) Bindungsspiele, positive Interaktionen, Stressoren minimieren, sicherer Hafen sein
Halter-Emotionen Hund reagiert unsicher oder zeigt schlechtere Leistungen bei traurigem Halter (Source 4) Eigene Emotionen reflektieren, ruhige und positive Ausstrahlung bewusst üben

Infografik: 5 Strategien für sicheren Freilauf und Rückruf-Training beim Hund.

bellerei’s Weg: Nachhaltigkeit, Wohlbefinden & Premium-Qualität für euren Freilauf

Bei der bellerei wissen wir, wie wichtig das richtige Equipment für einen sicheren und unbeschwerten Freilauf ist. Unsere Produkte sind mehr als nur Zubehör – sie sind durchdachte Begleiter, die euch auf eurem gemeinsamen Weg unterstützen.

Verantwortungsvolle Produktwahl für Training und Sicherheit im Einklang mit der Natur

Wir von der bellerei glauben, dass gutes Training und Sicherheit Hand in Hand gehen mit Respekt vor der Natur. Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie euch maximalen Komfort und höchste Funktionalität bieten, ohne dabei Kompromisse bei Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit einzugehen. Das beginnt bei den Materialien und endet bei der fairen Fertigung.

Die Bedeutung von hochwertigem Equipment für eine sichere und vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung

Stell dir vor, du hast ein Geschirr, das drückt, oder eine Leine, die in der Hand scheuert. Das mindert nicht nur den Komfort, sondern kann auch die Stimmung eures Trainings beeinflussen. Hochwertiges Equipment, wie unser gepolstertes Hundegeschirr, sorgt für angenehme Erlebnisse, schützt deinen Hund und gibt dir ein sicheres Gefühl.

★ bellerei Empfehlung
Gepolstertes Hundegeschirr (Schwarz/Y-Geschirr)

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Ergonomisches Y-Geschirr mit weicher Polsterung. Schont Rücken und Gelenke, bietet maximale Bewegungsfreiheit und sitzt perfekt.

Auch ein weich gepolstertes Zugstopp Halsband kann, korrekt eingesetzt, eine sanfte Alternative sein und Komfort bieten, ohne Druckstellen zu verursachen.

★ bellerei Empfehlung
Zugstopp Halsband gepolstert

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Sicheres und komfortables Schlupfhalsband mit Polsterung. Zieht sich bei Zug nur bis zum Stopp zu – kein Würgen, kein Rausrutschen.

Der bellerei-Ansatz: Liebe zum Detail und zur Natur in jedem Produkt und jeder Empfehlung

Jedes bellerei Produkt wird mit Herzblut und einer tiefen Verbindung zur Natur entwickelt. Wir achten auf jedes Detail, von ergonomischer Passform bis zu schadstofffreien Materialien. Unser Ziel ist es, Produkte zu schaffen, die nicht nur funktional, sondern auch schön, langlebig und ethisch vertretbar sind – für ein Leben im Einklang mit deinem Hund und der Umwelt. Und manchmal, wenn dein Vierbeiner besonders aufgeregt ist, kann unser Bio CBD Öl eine wertvolle Unterstützung sein, um zur Ruhe zu finden und sich auf das Training zu konzentrieren.

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Bio CBD Öl für Hunde 30%

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Der Allrounder für mittlere bis starke Beschwerden. Kann effektiv helfen bei Arthrose-Schmerzen, Stress, Angst und unterstützt Hunde im Alltag.

Nachhaltige Materialien für langlebige und ethisch vertretbare Begleiter im Freilauf

Wir setzen auf nachhaltige Materialien, die den Belastungen des Alltags standhalten und dabei die Umwelt schonen. Ob robustes Gurtband, weiche Polsterung oder wetterfeste Beschläge – die Qualität unserer Produkte garantiert euch viele Jahre Freude und unbeschwerte Abenteuer im Freilauf. Damit kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren: die gemeinsame Zeit mit deiner Fellnase.

Hund an Leine im Wald: Gehorsam trainieren für sicheren Freilauf.

Ein harmonischer Freilauf ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eurer gemeinsamen Reise

Ihr Lieben, der Weg zu einem entspannten und sicheren Freilauf ist eine gemeinsame Reise, die Geduld, Verständnis und eine große Portion Liebe erfordert. Es gibt keine Abkürzungen, aber jeder kleine Fortschritt stärkt eure Bindung und euer Vertrauen zueinander.

Habt Vertrauen in euren Vierbeiner und in euch selbst. Seid konsequent in euren Trainingsansätzen, aber bleibt dabei immer liebevoll und positiv. Feiert jeden Erfolg, sei er noch so klein, und lernt aus Rückschlägen, ohne zu verzweifeln. Dein Hund möchte dir gefallen und mit dir zusammen sein. Wenn du ihm den Weg zeigst und ihn motivierst, wird er dir gerne folgen.

Die unbeschwerten Momente, in denen dein Hund fröhlich über die Wiese rennt und auf deinen Ruf hin freudig zu dir zurückkehrt, sind das Ergebnis eurer Arbeit und eurer tiefen Verbundenheit. Diese Momente sind unbezahlbar und das Ziel, das wir bei der bellerei für euch alle wünschen. High Five auf euch und eure wundervollen Fellnasen!

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Häufige Fragen zu Hund hört nicht im Freilauf: 5 Ursachen & innovative Lösungen, die über den Rückruf hinausgehen

Was kann ich tun, wenn mein Hund in der Pubertät plötzlich schlechter hört?
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Die Pubertät ist eine herausfordernde Zeit für euch beide! Bleibe geduldig und konsequent. Kurze, positive Trainingseinheiten mit hochwertigen Belohnungen (wie den leckeren Trainingssnacks von bellerei) sind jetzt besonders wichtig. Vermeide Druck und Frustration, da dies die Bindung beeinträchtigen kann. Konzentriere dich darauf, bereits gefestigte Kommandos spielerisch zu wiederholen und die Bindung durch gemeinsame Aktivitäten wie Suchspiele zu stärken. Denke daran, es ist eine Phase, die vorübergeht!
Wie kann ich meinen Rückruf attraktiver machen als andere Hunde oder spannende Gerüche?
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Hier ist Kreativität gefragt! Dein Rückruf muss für deinen Hund ein „Jackpot“ sein. Das kann durch besonders hochwertige Belohnungen geschehen – denk an das Lieblingsspielzeug oder besonders schmackhafte, gesunde Leckerlis von bellerei, die er sonst nicht bekommt. Variiere die Belohnung, sodass dein Hund nie weiß, was ihn erwartet. Baue auch Überraschungselemente ein, wie z.B. ein kurzes gemeinsames Spiel oder eine freudige Umarmung nach dem Rückruf. Wichtig: Übe den Rückruf zuerst in einer reizarmen Umgebung und steigere die Ablenkung langsam.
Ab welchem Alter kann ich mit dem Freilauf-Training beginnen?
+
Mit dem Freilauf-Training kannst du bereits im Welpenalter beginnen, natürlich angepasst an das Alter und die Entwicklung deines Hundes. Starte in einem gesicherten Bereich, wie dem eigenen Garten oder einem umzäunten Hundeplatz. Hier kann dein Welpe gefahrlos die Umgebung erkunden und du kannst spielerisch erste Rückrufübungen einführen. Wichtig ist, dass der Freilauf immer positiv besetzt ist und dein Welpe sich sicher fühlt.
Wie wichtig ist die Rasse meines Hundes in Bezug auf den Freilauf und den Rückruf?
+
Die Rasse spielt durchaus eine Rolle. Hunde mit einem starken Jagdtrieb oder Hüteinstinkt (z.B. Border Collies, Jagdhunde) neigen möglicherweise eher dazu, im Freilauf ihren eigenen Interessen nachzugehen und weniger auf den Rückruf zu achten. Das bedeutet aber nicht, dass Freilauf unmöglich ist! Es erfordert lediglich ein angepasstes Training, das die rassespezifischen Bedürfnisse berücksichtigt. Konzentriere dich auf Alternativverhalten, wie z.B. das Anbieten von Jagd- oder Hüteersatzspielen, und stärke die Bindung durch gemeinsame Aktivitäten, die den natürlichen Trieb deines Hundes befriedigen.

Du kannst dir sicher sein, dass wir für diesen Artikel sehr sorgfältig recherchiert haben und uns immer bemühen, dir nur fundierte, korrekte Informationen zur Verfügung zu stellen. Aber dein Hund ist genauso individuell wie du und manchmal gibt’s keine Patentlösungen.

Wenn du dir also unsicher bist, ob alles was wir sagen für dich und deinen Hund wirklich optimal ist, dann bitten wir dich: Stell weitere Recherchen an, sprich mit deinem Tierarzt oder Hundetrainer und such nach individuellen Lösungen, die so besonders sind wie ihr.

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Bild von Autorin: Bianca Oriana Willen
Autorin: Bianca Oriana Willen

Geschäftsführerin der Hundeschule Willenskraft und Akademie
Bianca Willen bildet seit über 10 Jahren erfolgreich Hundetrainer:innen aus und weiter – sowohl im Präsenzunterricht als auch in Onlinekursen. Ihr Schwerpunkt liegt auf praxisnaher, tierschutzkonformer Ausbildung mit Fokus auf Körpersprache, Beziehungsarbeit und nachhaltigem Lernaufbau.

Als zertifizierte Hundeernährungsberaterin verbindet sie Verhaltenskompetenz mit einem fundierten Verständnis für gesunde, bedarfsorientierte Ernährung. Sie ist zudem CBATI-KSA (Certified Behavior Adjustment Training Instructor – Knowledge and Skills Assessed) und Teil eines internationalen Netzwerks mit spezieller Expertise im Umgang mit ängstlichen und reaktiven Hunden.

Mit ihrer Akademie prägt sie die Hundeszene im deutschsprachigen Raum und steht für moderne, individuelle und liebevoll konsequente Hundeerziehung.

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