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Veganes Hundeshampoo: was drin ist, was es kann — und was nicht

Veganes Hundeshampoo reinigt mit pflanzlichen Tensiden statt Sulfaten, ist auf den höheren pH-Wert der Hundehaut abgestimmt und pflegt mit Ringelblume, Aloe Vera und Bio-Ölen. Es kann gereizte Haut beruhigen und den Fellglanz unterstützen — heilen kann es nichts. Bei anhaltendem Juckreiz gehört die Ursache immer tierärztlich abgeklärt, nicht überdeckt.

Ich stehe in der Hundeschule oft mit nassen Ärmeln da und höre denselben Satz: „Ich hab ihn eh nur mit meinem Duschgel gewaschen, das ist doch mild.“ Ist es — für dich. Für deinen Hund ist es das nicht. Und weil rund um Hundeshampoo viel Werbung und wenig Erklärung unterwegs ist, nehme ich dir hier in Ruhe auseinander, was in einem guten veganen Shampoo drin ist, was diese Stoffe tatsächlich tun und wo die ehrliche Grenze verläuft.

Ich bin Bianca, Hundetrainerin (CBATI-KSA), und ich verkaufe dir hier kein Wundermittel. Ein Shampoo ist ein Reinigungsprodukt mit Pflegeanteil. Mehr nicht. Aber gut gemacht ist es eben auch nicht nichts — es entscheidet mit, ob die Haut deines Hundes nach dem Waschen entspannt bleibt oder anfängt zu spannen und zu jucken.

Was „vegan“ beim Hundeshampoo wirklich heißt

Vegan bedeutet: keine tierischen Inhaltsstoffe. Das klingt banal, ist es aber nicht, denn in klassischen Pflegeprodukten stecken erstaunlich oft Bestandteile tierischen Ursprungs — Lanolin (Wollwachs), Keratin, Seidenproteine, Bienenwachs, Honig, Milcheiweiß. In einem veganen Shampoo übernehmen pflanzliche Alternativen diese Aufgaben: Pflanzenöle, Pflanzenextrakte, Zuckertenside.

Dazu kommt der zweite Teil, der mir persönlich wichtiger ist als das Etikett: ohne Tierversuche. Ein Produkt, das für Hunde gedacht ist, sollte nicht auf dem Rücken anderer Tiere entwickelt worden sein. Das ist keine Marketingfrage, das ist eine Haltungsfrage.

Vegan ist nicht automatisch mild

Wichtig zu wissen: „vegan“ sagt nichts über die Waschkraft aus. Auch ein aggressives Sulfat kann pflanzlichen Ursprungs sein — Kokosöl ist ein beliebter Rohstoff für Tenside, die trotzdem scharf entfetten. Entscheidend ist nicht nur, woher ein Stoff kommt, sondern wie er sich auf der Haut verhält.

Genau deshalb bringt es wenig, nur nach dem Wort „vegan“ auf der Vorderseite zu suchen. Der interessante Teil steht hinten, klein gedruckt, auf der Zutatenliste. Fangen wir dort an, wo der größte Anteil steckt: bei den Tensiden.

Pflanzliche Tenside statt Sulfate: der Unterschied in der Praxis

Tenside sind die waschaktiven Substanzen in jedem Shampoo. Sie haben ein wasserliebendes und ein fettliebendes Ende und lösen so Schmutz und Talg vom Haar, damit du beides wegspülen kannst. Ohne Tenside gibt es keine Reinigung — die Frage ist nur, wie gründlich sie dabei vorgehen.

Sulfate wie Natriumlaurylsulfat sind stark und billig. Sie schäumen üppig, und genau dieser Schaum ist es, den viele Menschen mit Sauberkeit verwechseln. Sie entfernen aber nicht nur den Dreck vom Waldspaziergang, sondern greifen auch tief in den hauteigenen Fettfilm ein.

Bei einem Hund mit robuster Haut ist das einmal verkraftbar. Bei einem Hund mit empfindlicher Haut wird daraus schnell ein Kreislauf: waschen, Haut trocknet aus, Haut reagiert, wieder waschen. Milde pflanzliche Tenside — häufig Zuckertenside auf Kokos- oder Maisbasis — arbeiten zurückhaltender. Sie schäumen weniger spektakulär, lösen Schmutz aber zuverlässig und lassen mehr vom natürlichen Fettfilm auf der Haut.

Merkmal Sulfat-Tenside Milde pflanzliche Tenside
Schaumbildung sehr stark, viel Volumen cremig, deutlich weniger
Reinigungskraft sehr hoch, entfettet gründlich ausreichend für Alltagsschmutz
Hautfettfilm wird stark angegriffen bleibt weitgehend erhalten
Empfindliche Haut kann zusätzlich reizen in der Regel besser verträglich
Wiederholte Anwendung eher ungeeignet verträgt Wiederholung besser

Kurz gesagt: Für einen matschverschmierten Hund brauchst du keine industrielle Entfettung. Weniger Schaum heißt hier ausdrücklich nicht weniger sauber. Es heißt nur: weniger radikal.

Der pH-Wert: warum Menschenshampoo am Hund nichts verloren hat

Das ist der Punkt, an dem die meisten gut gemeinten Wäschen schiefgehen. Menschliche Haut liegt im sauren Bereich, ungefähr bei einem pH-Wert um 5. Der berühmte „Säureschutzmantel“ ist genau das: eine leicht saure Schicht, die unerwünschte Keime bremst. Menschenshampoos sind auf diesen Wert eingestellt.

Hundehaut ist deutlich weniger sauer. Je nach Rasse, Fell und Untersuchung liegt sie grob im Bereich von etwa 6 bis 7,5, also nahe am Neutralen. Dazu kommt: Die Hornschicht des Hundes ist dünner als deine.

Ein saures Shampoo, das für dich perfekt passt, verschiebt beim Hund das Milieu und schwächt die Barriere — und eine geschwächte Barriere ist genau das Umfeld, in dem Trockenheit, Schuppen und Kratzen entstehen. Ein Hundeshampoo ist deshalb kein Marketing-Etikett, sondern schlicht ein anders eingestelltes Produkt.

Aus der Hundeschule: Ein Kunde hat seinen Labrador wochenlang mit Babyshampoo gewaschen — „das ist doch das Sanfteste, was es gibt“. Der Hund hat trotzdem gekratzt, das Fell wirkte stumpf. Babyshampoo ist auf menschliche Babyhaut abgestimmt, nicht auf Hundehaut. Sanft für uns heißt nicht sanft für ihn.

Und was ist mit „ich nehm nur Wasser“?

Klares Wasser ist bei Schlamm, Staub und Sand oft völlig genug. Wirklich. Der Hund, der einmal quer durch die Pfütze gerannt ist, braucht kein Shampoo, sondern eine Dusche und ein Handtuch. Shampoo kommt ins Spiel, wenn Fett, Geruch oder klebriger Schmutz dazukommen — Fischkadaver, Öl, Sekret, alter Kot. Da schafft Wasser allein es nicht.

Die Inhaltsstoffe im Einzelnen — und was sie wofür können

Im veganen Shampoo der bellerei stecken neben den pflanzlichen Tensiden drei Pflegekomponenten, die ich dir kurz einzeln erkläre. Alle drei sind traditionelle Pflegestoffe — keine Medikamente, keine Wirkstoffe im arzneilichen Sinn.

Ringelblumenextrakt (Calendula)

Die Ringelblume ist in der Hautpflege seit Generationen zu Hause. Ihr Extrakt wird traditionell bei strapazierter, geröteter und gereizter Haut eingesetzt und gilt als beruhigend und hautfreundlich. Sie ist der Grund, warum Calendula-Salben in so vielen Hausapotheken liegen. Im Shampoo bleibt der Kontakt kurz — erwarte also keine Salbenwirkung, sondern eine mildernde Note im Waschvorgang.

Aloe Vera

Aloe Vera bringt vor allem Feuchtigkeit. Das Blattgel ist wasserreich und wird in der Pflege eingesetzt, um trockene, gespannte Haut zu unterstützen und ihr ein kühlendes Gefühl zu geben. In Kombination mit milden Tensiden ist das sinnvoll: Was die Reinigung an Feuchtigkeit kostet, gleicht die Pflegekomponente ein Stück weit wieder aus.

Bio-Öle

Pflanzliche Öle legen sich um das einzelne Haar und machen das Fell geschmeidiger. Praktisch merkst du das beim Bürsten: Das Fell lässt sich leichter durchkämmen, es reißt weniger, und der Glanz kommt schneller zurück. Bei langhaarigen Hunden und bei Hunden mit dichter Unterwolle ist genau das der Unterschied zwischen „sauber, aber strohig“ und „sauber und weich“.

Inhaltsstoff Aufgabe im Shampoo Was du realistisch merkst
Pflanzliche Tenside reinigen, lösen Schmutz und Fett weniger Schaum, Haut fühlt sich nach dem Trocknen nicht spröde an
Ringelblume traditionelle Pflege für gereizte Haut die Wäsche wirkt weniger „streng“ auf empfindlicher Haut
Aloe Vera Feuchtigkeit, angenehmes Hautgefühl weniger Spannungsgefühl, weniger Schuppenbildung
Bio-Öle Geschmeidigkeit fürs Haar leichteres Bürsten, mehr Glanz

Aus dem bellerei-Regal

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Pflanzliche Tenside, Ringelblumenextrakt, Aloe Vera und Bio-Öle. Für alle Fellarten, vom Welpen bis zum Senior. Vegan und ohne Tierversuche. Kein Medizinprodukt — es kann die Hautpflege unterstützen, eine tierärztliche Abklärung ersetzt es nicht.

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Die Zutatenliste lesen: worauf du achten kannst

Die Inhaltsstoffe stehen der Menge nach geordnet auf der Flasche. Ganz vorne steht praktisch immer Wasser (Aqua), danach kommen die Tenside, dann in kleineren Mengen Pflege, Konservierung und Duft. Diese Reihenfolge sagt dir mehr als jeder Werbeslogan auf der Vorderseite.

Was ein gutes Hundeshampoo ausmacht

  • Milde, pflanzlich basierte Tenside auf den vorderen Plätzen der Liste
  • Ein pH-Wert, der ausdrücklich auf Hundehaut abgestimmt ist
  • Nachvollziehbare Pflegekomponenten wie Pflanzenextrakte und Pflanzenöle
  • Eine kurze Liste statt zwei Dutzend Positionen, von denen die Hälfte Kosmetik fürs Auge ist
  • Klare Angabe, ob das Produkt vegan und ohne Tierversuche entstanden ist

Wo ich kritisch werde

Starke Duftstoffe sind der häufigste Punkt. Ein Shampoo, das nach Kokos-Vanille riecht, ist für dich gemacht, nicht für deinen Hund. Sein Geruchssinn ist um ein Vielfaches feiner als deiner, und intensive Parfümierung ist für ihn eher Belastung als Wohlgefühl. Dazu kommt: Duftstoffe gehören generell zu den häufigeren Auslösern von Hautreaktionen.

Vorsicht auch bei ätherischen Ölen, die als „natürlich“ beworben werden. Teebaumöl zum Beispiel kann für Hunde in höherer Konzentration giftig sein — natürlich heißt eben nicht automatisch harmlos. Wenn du unsicher bist, was in einem Produkt steckt, frag lieber in der Tierarztpraxis nach, bevor du es großflächig anwendest.

Und der dritte Punkt: Produkte, die keine vollständige Zutatenliste zeigen. Wer nur mit „natürlichen Pflanzenwirkstoffen“ wirbt, aber nicht sagt, welchen, will meist nicht informieren, sondern verkaufen.

Wie oft brauchst du überhaupt Shampoo?

Deutlich seltener, als die meisten denken. Als grobe Faustregel arbeite ich mit: alle sechs bis acht Wochen ist unproblematisch, öfter nur bei echtem Bedarf und dann mit einem milden Produkt. Ein gesunder Hund mit intakter Haut braucht kein regelmäßiges Shampoo — Bürsten leistet im Alltag mehr als jede Dusche.

Wie oft Baden für deinen Hund konkret sinnvoll ist, hängt von Fell, Haut, Alter und Alltag ab — dazu kommt hier im Magazin in Kürze ein eigener Pflege-Guide, der die Frage in aller Ruhe durchgeht.

Ergiebigkeit, Dosierung und Haltbarkeit

Ein häufiger Denkfehler: Weil mildes Shampoo weniger schäumt, kippen viele Menschen mehr davon in die Hand. Das Ergebnis ist nicht mehr Sauberkeit, sondern mehr Aufwand beim Ausspülen — und Rückstände in der Unterwolle sind einer der unterschätzten Auslöser für Kratzen nach dem Waschen.

Der bessere Weg: Shampoo in der hohlen Hand mit etwas Wasser verdünnen. Es verteilt sich dann gleichmäßiger, du brauchst weniger, und die Flasche hält deutlich länger. Bei einem mittelgroßen Hund reichen für den ganzen Körper meist zwei bis drei Portionen in Walnussgröße.

Zur Lagerung: kühl, trocken und verschlossen, nicht dauerhaft in der prallen Sonne auf der Fensterbank. Naturnahe Rezepturen mit Pflanzenextrakten reagieren empfindlicher auf Hitze und Licht als stark konservierte Industrieprodukte. Und wenn ein Shampoo einmal anders riecht oder sich sichtbar entmischt: entsorgen, nicht ausprobieren.

Die ehrliche Grenze: was ein Shampoo nicht kann

Hier wird es wichtig, und hier bin ich unbequem. Ein Shampoo ist kein Medikament. Es kann die Haut pflegen, Schmutz entfernen, Reizstoffe abwaschen und ein angenehmeres Hautgefühl schaffen. Es kann eine Allergie nicht behandeln, Parasiten nicht vertreiben und eine Futterunverträglichkeit nicht auflösen.

Wenn dein Hund anhaltend kratzt, leckt, knabbert oder sich scheuert, dann ist das ein Symptom mit einer Ursache. Die häufigsten sind Parasiten (Flöhe, Milben), Futterbestandteile, Umweltallergene wie Pollen oder Hausstaubmilben, bakterielle und Hefepilz-Besiedelungen sowie hormonelle Erkrankungen. Keine davon verschwindet durch ein Shampoo.

Mein Rat: Wenn der Juckreiz länger als ein bis zwei Wochen anhält, sich verschlimmert oder mit kahlen Stellen, Krusten, Rötung, Geruch oder Ohrenproblemen einhergeht, gehört das in die Tierarztpraxis. Nicht als letzte Option, sondern als erster Schritt. Ein Shampoo kann höchstens begleiten — mehr zu Ursachen und Vorgehen findest du im Beitrag Hundeshampoo gegen Juckreiz.

Ich sage das so deutlich, weil ich in der Hundeschule regelmäßig Hunde sehe, bei denen monatelang Pflegeprodukte durchprobiert wurden, während die eigentliche Ursache unbehandelt blieb. Diese Zeit fehlt dem Hund. Ein gutes Shampoo ersetzt keine Diagnose — es macht das Leben mit einem diagnostizierten Hund nur angenehmer.

Für welche Hunde passt ein mildes veganes Shampoo?

Welpen und Junghunde

Junge Hunde haben besonders empfindliche Haut und sollten so selten wie möglich gewaschen werden. Wenn es wirklich sein muss, dann mit einem milden Produkt und so kurz wie möglich.

Senioren

Ältere Hunde haben oft trockenere Haut, dünneres Fell und weniger Standvermögen in der Wanne. Kurze Waschgänge, lauwarmes Wasser, rutschfester Untergrund und ein Produkt, das nicht zusätzlich entfettet — das ist hier die ganze Kunst.

Lange Haare, kurze Haare, Unterwolle

Kurzhaarige Hunde sind schnell nass und schnell trocken, brauchen aber gutes Ausspülen an Bauch und Achseln. Langhaarige Hunde brauchen mehr Zeit, bis das Shampoo überhaupt gleichmäßig verteilt ist. Hunde mit dichter Unterwolle sind die Geduldsprobe: Bis das Wasser wirklich auf der Haut ist, vergehen Minuten. Ein pflegendes Shampoo hilft hier vor allem beim anschließenden Bürsten.

Und danach: die Ausrüstung nicht vergessen

Ein frisch gewaschener Hund in einem müffelnden Geschirr — das ist Arbeit für nichts. Unsere Leinen bestehen aus PVC-beschichtetem Nylon: kurz abwischen, trocknen lassen, fertig.

Das gepolsterte Y-Geschirr darf ebenfalls nass werden, es saugt sich aber etwas voll und sollte an der Luft trocknen — nach Salzwasser bitte vorher mit klarem Wasser ausspülen. Auf die Heizung oder in den Trockner gehört es nicht.

Und weil es immer dazugehört, auch hier: Eine Schleppleine wird niemals am Halsband befestigt, sondern ausschließlich am gut sitzenden Geschirr. Bei plötzlichem Zug drohen sonst Verletzungen an der Halswirbelsäule.

Passend dazu

Die ganze Pflegeecke der bellerei

Vom Shampoo bis zur Fellpflege: eine überschaubare Auswahl statt Regalmeter. Ich führe nur, was ich selbst bei meinen Hunden und in der Hundeschule einsetzen würde.

Zur Hundepflege

Häufige Fragen

Kann ich im Notfall wirklich nicht mein eigenes Shampoo nehmen?

Einmalig auf einer kleinen Stelle wird kein Hund davon krank. Als Dauerlösung ist es aber ungeeignet, weil der pH-Wert nicht passt und die Hautbarriere darunter leidet. Wenn du gerade nichts Passendes da hast: nur mit klarem, lauwarmem Wasser waschen und das Hundeshampoo nachkaufen.

Warum schäumt mildes Shampoo so wenig — reinigt das überhaupt?

Ja. Schaum ist ein Gefühl, keine Leistungsanzeige. Sulfate erzeugen viel Schaum, weil sie stark entfetten. Milde pflanzliche Tenside lösen Schmutz mit weniger Schaum und sind dafür verträglicher. Verdünne das Shampoo in der Hand mit Wasser, dann verteilt es sich trotz weniger Schaum gleichmäßig.

Wie viel Shampoo brauche ich für einen mittelgroßen Hund?

In der Regel zwei bis drei Portionen in Walnussgröße für den ganzen Körper, jeweils in der Hand mit etwas Wasser verdünnt. Bei dichter Unterwolle darf es etwas mehr sein, bei kurzem Fell deutlich weniger. Mehr Produkt bedeutet vor allem mehr Spülaufwand, nicht mehr Sauberkeit.

Hilft das Shampoo gegen Juckreiz?

Es kann die Hautpflege unterstützen und Reizstoffe wie Pollen oder Staub aus dem Fell waschen, was manche Hunde als angenehm erleben. Ein Heilversprechen ist das ausdrücklich nicht. Bei anhaltendem Juckreiz muss die Ursache tierärztlich geklärt werden — Futter, Parasiten, Allergie oder etwas anderes.

Ist veganes Shampoo für alle Fellarten geeignet?

Das Shampoo der bellerei ist für alle Fellarten gemacht, vom Welpen bis zum Senior. Der Unterschied liegt weniger im Produkt als in der Anwendung: Dichte Unterwolle braucht länger beim Nässen und beim Ausspülen, kurzes Fell geht schneller.

Mein Hund riecht kurz nach dem Waschen schon wieder streng. Woran liegt das?

Meist an Restfeuchte in der Unterwolle oder an Shampoorückständen. Beides lässt sich beheben: gründlicher ausspülen und konsequenter trocknen. Hält der Geruch trotzdem an oder ist er auffällig süßlich bis muffig, kann eine Haut- oder Ohrenerkrankung dahinterstecken — dann bitte abklären lassen.

Wenn du am Ende nur eines mitnimmst: Achte auf die Tenside, nicht auf den Schaum, nimm ein Produkt mit passendem pH-Wert — und lass bei anhaltendem Juckreiz die Ursache klären, statt sie zu überdecken. Damit hast du mehr für die Haut deines Hundes getan als mit jedem Versprechen auf einer Flasche.

Bianca Oriana Willen ist Hundetrainerin (CBATI-KSA), betreibt die Willenskraft-Hundeschule und hat die bellerei gegründet. Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung.

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Du kannst dir sicher sein, dass wir für diesen Artikel sehr sorgfältig recherchiert haben und uns immer bemühen, dir nur fundierte, korrekte Informationen zur Verfügung zu stellen. Aber dein Hund ist genauso individuell wie du und manchmal gibt's keine Patentlösungen.

Wenn du dir also unsicher bist, ob alles was wir sagen für dich und deinen Hund wirklich optimal ist, dann bitten wir dich: Stell weitere Recherchen an, sprich mit deinem Tierarzt oder Hundetrainer und such nach individuellen Lösungen, die so besonders sind wie ihr.

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Bianca Oriana Willen

Bianca Oriana Willen — Geschäftsführerin der Hundeschule Willenskraft und Akademie & Gründerin von bellerei

Bianca bildet seit über 10 Jahren erfolgreich Hundetrainer:innen aus – sowohl im Präsenzunterricht als auch in Onlinekursen. Ihr Schwerpunkt: praxisnahe, tierschutzkonforme Ausbildung mit Fokus auf Körpersprache, Beziehungsarbeit und nachhaltigem Lernaufbau.

Zertifizierungen & Qualifikationen:
CBATI-KSA (Certified Behavior Adjustment Training Instructor – Knowledge and Skills Assessed)
Zertifizierte Hundeernährungsberaterin
• Spezialgebiet: Angst & Reaktivität bei Hunden

Mit Willenskraft prägt sie die Hundeszene im deutschsprachigen Raum. Mit bellerei macht sie ganzheitliches Hundewissen für alle zugänglich – von natürlicher Ernährung bis hin zu erstklassigem Hundezubehör.

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